Herzlich Willkommen

Liebe Leser,
hier findet ihr Einträge rund um die Neumühle und NeuSehLand. Dieser Blog ist als virtuelles Tagebuch für alle gedacht, die das Zentrum bereits kennen, als Ergänzung zu unserem Newsletter.
Wer es aber noch nicht kennt, lese bitte den Text über diesem Willkommenstext und http://www.meditation-saar.de/ , sowie http://www.neusehland-saar.de/


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Samstag, 2. Januar 2010

Mit Freundinnen ins Neue Jahr!

Das Neue Jahr habe ich wieder mit lieben Freundinnen, mit meiner Tochter und meiner Mutter in der Neumühle begonnen. Zählt man meine Hündin Stella dazu, so hatten wir eine "sechs Mädel Party". Jeder, der Sekt trinken konnte, trank dieses leckere "Engelspippi" (wie mein Großvater zu sagen pflegte) und die anderen tranken Traubensaft (siehe Flasche meiner Tochter auf dem Foto) Auf dem Foto: Angelina Pöltl, Bühnenbild und Kostümbildnerin, sowie angehende Yogalehrerin (BDY), meine Tochter Mirjam Sophia und ich, Marie-Gabriele Massa.

Freundschaften sind die wichtigste Versicherung, der wichtigste Halt und die wichtigste Seelennahrung im Leben, zumindest in Meinem. Ich bin unendlich dankbar, so liebe Freunde in der Nähe und in der Ferne zu haben und grüße hiermit alle Freunde, die weiter weg verstreut leben. Seid gesegnet und seid umarmt!
Gottes Segen wünsche ich allen für dieses Jahr, viel Freude, Geborgenheit und Gesundheit und immer wieder gute Begegnungen und Freunde.



Donnerstag, 31. Dezember 2009

Geburt des Lichtes - Neues Jahr mit neuem Licht

Gedanken zum Weihnachtsfest und zur Zeit im "Dazwischen"
Bisher habe ich den Lärm und die Hektik vor Weihnachten eher verachtet. Den Kommerztrubel und das alles. Zu Weihnachten hin gibt es auch viel öfter Streitereien. Ich frug mich, warum machen wir uns solche einen Stress in einer Zeit, die besonders stressfrei sein sollte. Sie sollte es, ist es aber nicht. Gerade dieser Konflikt ist das Feuer vor Weihnachten, welches manchmal richtig lodert. Nun kann man sagen, das ist Unsinn, ich entziehe mich dem. Aber mir kam ein neuer Gedanke: Weihnachten ist die Geburt des Lichtes. In unseren Breiten ist es der Wendepunkt vom dunkelsten Zeitpunkt hin zu längeren Tagen, zu Licht. Eine Geburt geht selten einfach so, ohne Schwierigkeiten und Schmerzen einher. Die Adventszeit ist wie eine kurze Schwangerschaft und verglichen mit einer Schwangerschaft harmlos. Die Geburt des Lichtes bruacht auch das Dunkel, damit wir die Ruhe und die Geborgenheit nach der Geburt besonders wahrnehmen können. Ich genieße jedes Jahr die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Sie sind eine Art Zwischenzeit, ein zeitloser Raum, ein Schwebezustand, in dem Ruhe, Besinnlichkeit, Nachdenken Raum hat. Freunde treffen, gemeinsam Plätzchen essen und Tee trinken, über das alte Jahr reflektieren, mit den Kindern spielen, Spaziergänge unternehmen, festlich essen. All das hat in dieser Zeit Raum, nachdem die Zeit vor Weihnachten meist aufreibend und frustrierend sein kann. All das muss vielleicht sein, oder besser: hat seinen Raum, damit das Schöne, Angenehme ebenso seinen Ruam haben kann.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes Loslassen des alten Jahres und ein gesundes und fröhliches Begrüßen des neuen Jahres.
Gottes Segen!

Montag, 23. November 2009

Neumühler Urgestein!

Oder: die jungbegliebenen Weisen. Gestern habe ich die Gelegenheit am Schopfe gepackt und den kurzen Moment abgepasst zwischen Mittagessen und Abreise, um ein beinahe geschichtsträchtiges Foto zu schießen: die 5 Weisen (Frauen) aus der Neumühle.
Im Kurs Eutonie und Malen seelischer Bilder mit Dr. Dr. Ingried Riedel und Eleonore Massa waren Viele, die bereits seit den Anfängen des Zentrums mit dabei sind. Also seit fast 35 Jahren. Für mich gehören sie zur (Neumühlen) Familie. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie alle da waren, mochte ich diese Damen bereits als Kind sehr. Foto1: In Szene bringen.
Foto2: CHEEEEESE:)
Von links nach rechts: Ulla Zahnen, Marit Schnell,
Ingried Riedel, Bärbel Jagmann, Eleonore Massa

Montag, 12. Oktober 2009

Zen und Yoga oder: spiritueller Freund

Am vergangenen Wochenende leitete Dr. Christian Hackbarth-Johnson wieder ein Seminar über Zen und Yoga. Als eigener Kurs, aber auch als Einführung in das intensive Zen-Sesshin von Dr. Michael von Brück. Ich freue mich immer wen Christian da ist. Er ist so etwas wie mein spiritueller Bruder, ein Verwandter. Wir tauschen und hin und wieder aus und das ist immer sehr bereichernd. Persönlich habe ich weder mit Zen noch mit Yoga was zu tun, es interessiert mich überhaupt nicht als mein Weg. Mein Weg ist die Kontemplation und die Musik. Aber ich habe Achtung vor allen, die den Weg des Zen für sich gefunden haben und davon profitieren oder die den We des Yoga beschreiten. Wobei man bei mir sagen könnte, das ich als Sangit-Yoga mache, also Musik-Yoga. Denn Yoga ist ja ein weiter Begriff und beschränkt sich Gott sei Dank nicht auf die Asanas im Hatha-Yoga.
Jeder Mensch soll den Weg finden und gehen, der ihm gemäß ist. Ich brauche Bewegung, Musik und das immerkehrende Lauschen in die Weite der Stille Gottes, die alles durchdringt und trägt. Philosophische Diskurse über die verschiedenen Wege, im Hinduismus, im Buddhismus, im Christentum, Islam, Judentum finde ich spannend, impulsgebend und wichtig, damit wir von einander lernen und wissen/nachfühlenkönnen, was der "Nachbar", der einen anderen Weg geht denkt und fühlt. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen. So kann freudigesm freundliches und verständnisvolles Miteinander gelingen.

Montag, 28. September 2009

Stricken als Meditation


Ich stricke zur Zeit einen Poncho für meine Tochter und ich muss sagen, das tut mir sehr gut. Das Stricken ist wirklich eine meditative Tätigkeit, mit der man wunderbar das Tagesgeschehen innerlich reflektieren kann, sich auf etwas vorbereiten kann oder aber die Gedanken entleeren kann. Es ist auch eine gesellige Tätigkeit, wenn man gemeinsam mit Freunden strickt.

Mir kommen beim Stricken oft tolle Gedanken, er eröffnen sich mir Zusammenhänge, die mir sonst nicht kämen. Und auch gehirnphysiologisch ist Stricken wertvoll, wenn Sachverhalte lernen will. Strickt man und hört gleichzeitig der Wissensvermittlung zu, bwispielsweise in einem Vortrag, so verankert sich das Wissen gleich tiefer im Gehirn, daher ist Stricken in den meistens Unis während der Vorlesung auch erlaubt.

In der Neumühle war auch ein Strickseminar geplant, Stricken und Yoga als Kombination in einem Wochenende. Kling etwas abgefahren, ist aber durchaus sinnig und sinn-voll. Leider fällt es aus, doch im nächsten Jahr wird sicher wieder ein bestrickender Kurs im Programm sein.