Herzlich Willkommen

Liebe Leser,
hier findet ihr Einträge rund um die Neumühle und NeuSehLand. Dieser Blog ist als virtuelles Tagebuch für alle gedacht, die das Zentrum bereits kennen, als Ergänzung zu unserem Newsletter.
Wer es aber noch nicht kennt, lese bitte den Text über diesem Willkommenstext und http://www.meditation-saar.de/ , sowie http://www.neusehland-saar.de/


Montag, 3. Mai 2010

....insgesamt 950 Bäume

Da noch Platz war, sind zu den 650 Bäumen, die am Earth Day am 22.April gesetzt wurden, einige Tage später noch weitere 300 Bäume dazu gekommen, nun besteht der kleine Wald aus 950 Bäumchen. Wir hoffen, dass sie nun alle angehen und kräftig wachsen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Trommeltöne durch das Tal


Wenn sich die Trommelgruppe mittwochs nun wieder draußen trifft, druchtönt die Musik das ganze Mühlental und schafft eine Gute-Laune-Athmosphäre. Meine Tochter steht dann immer in der Nähe und wippt und tanzt mit. "Muk, Muk!" ruft sie manchmal dazwischen und "Horch!".
Wer gerne auf Djembés trommelt und mittwochs von 18 Uhr bis 19 Uhr Zeit hat, kann gerne kommen und dabei sein. Die Trommelgruppe sucht nach weiteren Mitgliedern, denn mit vielen macht es um so mehr Spaß. Die drei spielen bereits richtig komplizierte dreistimmige Rhythmen, genau das Richtige für bereits Fortgeschrittene, aber auch Anfänger bekommen ihre leichte Rhythmen, sodass sie gut einsteigen können und nach und nach schwierige Rhythmen dazulernen können.
Wer Interesse hat, ruft einfach an: 06868/91030. Bald stehen die neuen Termine auch im Internet.

Montag, 26. April 2010

Eine Geburt am frühen Abend


Als meine Mutter heute unser Flaschenkind Piccolo gefüttert hat, sah sie ein Muttertier lammen und rief uns alle. So konnten wir bei der ganzen Geburt dabei sein. Zuerst waren nur das Maul und die Vorderbeine zu sehen und später immer mehr, bis der "Beutel" mitsammt Tierchen herauskam. Nach nur einer Stunde stand es schon und suchte die Milch der Mutter. Ein Wunder der Natur. Eine Gnade, dabei sein zu dürfen, wo die meisten Schafen von uns im Morgengrauen lammen, in aller Abgeschiedenheit von Herde und Mensch. Ein schönes neues Lämmchenm nun sind es insgesamt 11 Schäfchen. Die ersten sind schon einen Monat alt und machen große, freche Bocksprünge über die Wiese.
Auf dem Foto sieht man traute Zweisamkeit von Lämmchen und Muttertier heute in der Frühlingssonne, allerdings ein Lämmchen, was schon älter ist. Das Neugeborene habe ich noch nicht fotografiert.

Den Boden bereiten

Heute wurde unser Kartoffelacker geäckt, bearbeitet und Kartoffeln gesetzt, in den nächsten tagen kommt Pferdemist darauf, sodass wir auf biologische Weise düngen und leckere Kartoffeln im Herbst werden ernsten können. Ein kleiner Teil des Ackers wurdes frei gelassen für Gemüse. Unsere Mitarbeiterin Gudrun Lellig hatte dies maßgeblich in ihren Händen und ihr Sohn, sowie unser Referent und Freund André Hirschmann packten tatkräftig an.
Den boden für "Früchte" zu bereiten, ist viel Arbeit, macht aber Spaß und bereitet im Herbst die Freude des Erntens und Essens. Nichts schmeckt so gut, wie selbstangebautes Gemüse.

Tag des Baumes - 25.April

Durch das Projekt Plant for the planet habe ich gelernt, dass am 25. April der Tag des Baumes ist. Nachdem wir am Earth Day am Donnerstag, den 22. April einen kleinen Mischwald auf dem Gelände der Neumühle gepflanzt haben, bzw. durch den Mitarbeiter der Forstbaumschule haben pflanzen lassen, haben wir am Sonntag, pünktlich zum Tag des Baumes alle Bäume herzlich willkommen geheißen in einer kleinen Segensfeier nach der Liturgie. Wir haben Osterwasser auf der ganzen Wiese verteilt, gesungen und den Bäumchen Kraft geschickt. Die können sie auch gebrauchen, denn sie sind noch ganz klein und werden nun dort weiterwachsen. Ich hoffe, dass möglichst alle Bäume angegehen. Im Moment stehen schon mal 600 Bäume, wir werden sehen, ob wir noch mehr pflanzen können. Wir dachten zuerst an 800-900, aber da haben wir wohl den Gärtner falsch verstanden.
600 Bäume, Rotbuchen, Ahorn, Eichen, Wildkirschen sind nun unsere Nachbarn und ich freue mich sehr darüber. Mögen sie wachsen und gedeihen!

Es freut mich, dass wir mit dieser Pflanzung der Natur ein Stück Leben wieder zurückgeben, wo wir Menschen mit all unserer Umweltverschmutzung und Autoabgasen mit der Natur nicht besonders freundlich umgehen. Das Pflanzen ist ein kleiner Teil, ein kleiner Beitrag, ein kleiner Wald, den wir dem großen Wald wiederschenken. Ich freue mich, wenn unsere Baumfreunde gut gedeihen werden und in einigen Jahren der Mischwald als Wald sichtbar sein wird, wenn die Kleinen groß geworden sind. Wer davon angeregt ist, selbst Bäume zu pflanzen, möge dies tun und kann beim Projekt Plant für the Planet mitmachen. Die Idee, soviele Bäume wie möglich auf dieser Erde zu pflanzen ist einfach toll und lebenswichtig.

Montag, 19. April 2010

Wir pflanzen einen Wald!

Wir pflanzen einen Wald und alle können mitmachen. Viele wissen nicht, dass das Grundstück der Neumühle auf der andere Straßenseite weitergeht und dort noch viele Wiesen sind. Bisher haben nur unsere Schafe etwas von dieser Wiese gehabt. Nun bepflanzen wir sie und es entsteht ein kleiner Wald mit ca 800-900 Bäumen. Ein kleiner Mischwald. Am kommenden Donnerstag, 22.April werden sie gepflanzt. Weil es doch viele Bäume sind, übernimmt dies eine Firma, denn alle Bäume müssen innerhalb eines Tages in der Erde sein, sonst gehen sie kaputt. Mitmachen kann aber jeder mit einer Baumpatenschaft un wer Zeit und Lust hat, kann auch zum Pflanzen dazu kommen, dies mit Gebet und Gesang begleiten und auch einige Bäume pflanzen. Dazu bitten wir herzlich um telefonische Rückmeldung bis zum Mittwoch, den 21.4: 06868)91030

Geschichte zur Baumbepflanzung: es kamen zwei Ideen zusammen, die Idee meiner Mutter und Leiterin der Neumühle Eleonore Massa, das Stück Land für die Natur nutzbarer zu machen, in dem es Wald wird und damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Und die Idee von Kindern, Bäume zu pflanzen auf der ganzen Welt. Bis zum 1. Mai wollen sie hier in Deutschland 1 Million Bäume pflanzen und wir sind dabei mit unseren Bäumen. Wer darüber mehr lesen möchte: http://www.plant-for-the-planet.de/ Und jeder ist eingeladen, in seinem Umfeld Bäume zu pflanzen. Laßt und mit Bäumen einandern vernetzen und uns miteinander verbinden!

Mein Freund der Baum
Ich komme dich oft besuchen, teile mit Dir meine Tränen vor Freude und vor Leid. Was hast Du schon alles in Deinem Leben erlebt? Wie viele Jahrzehnte gehen Menschen und Tiere an Dir vorbei, Du siehst die Geschichten, die sie spielen, wieviele Winter und Sommer hast Du erlebt.
Du weiser guter Freund. Ich kann mich an Dich anlehen und einfach da sein, sein im SEIN. Mit Dir zusammen. Du mein lieber Freund.

Sonntag, 18. April 2010

Nachruf



Ich bin betroffen und trage den Schmerz des Abschieds in mir als ich an Ostern in einer Mail lese: our mangala tiwari (our mother) passed away. Meine Lehrerin im indischen Gesang, die mich viele Monate in Varanasi, unterrichtete verstarb am 1.April an Krebs. Sie war so kräftig und willensstark. So mutig, und dennoch schaffte sie es nicht. Ich weine, weil ich ihre wunderbare Stimme nicht mehr hören werde, nur in meinem inneren Ohr, in meinem Inneren und auf den Aufnahmen, die ich von ihr habe. Sie hat meine Seele berührt, sobald sie sang. Ihre Stimme hat vür mich das ganze Universum in den Raum und in mein Herz gebracht. In ihre Stimme versunken konnte ich so viel, viel über Gesang lernen. Habe so viel spaß und Freude an der Musik gehabt und an der Meditation in der Musik. Von ihr unterrichtet zu werden war auch nicht immer leicht, wie das so oft ist zwischen Gesangslehrerin und Schülerin, aber es war eine große Ehre und Gnade. Ihr zu Ehren und mir zu Freude werde ich immer und immer wieder singen und alles, was ich von ihr lernen durfte praktizieren. Mangala Tiwari war Sängerin im Stil des Khajal, einem der großen nordindischen Gesangsstile. Sie gehörte zu einer großen Musik-Gharana an, einer Musikerfamilie, von ihrem Großvater hat sie viel gelernt und von vielen anderen Lehrern. Sie hatte nicht das Glück, ein großes Coming out zu haben, das ist schade. Vielleicht wird sie im Nachhinein doch noch mehr gehört.
An Ostern war das Thema Tod so präsent, Mangala starb, ein Hund starb, den wir auf einem Spaziergang trafen und zwei Minuten später lag er tod da, ein Lämmchen kam tod zur Welt. Der Tod war präsenter als sonst, aber eigentlich ist er immer und überall. Solche Ergeignisse machen dies nur etwas bewußter.
So werde ich singen, so viel ich kann.