Herzlich Willkommen

Liebe Leser,
hier findet ihr Einträge rund um die Neumühle und NeuSehLand. Dieser Blog ist als virtuelles Tagebuch für alle gedacht, die das Zentrum bereits kennen, als Ergänzung zu unserem Newsletter.
Wer es aber noch nicht kennt, lese bitte den Text über diesem Willkommenstext und http://www.meditation-saar.de/ , sowie http://www.neusehland-saar.de/


Freitag, 13. August 2010

Die Familienwoche



Auf leisen Sohlen durch den Wald war das Motto unseres Familienseminars, welches gestern seinen Abschluss fand. Ich bin glücklich, müde und zufrieden, André Hirschmann und ich haben die Familiengruppe von 21 TeilnehmerInnen, großen und kleinen, eine Woche als Referenten begleitet und der hilfreichen Unterstützung unserer Praktikantin Lena Leidinger. Der Tag begann mit einer Wanderung durch den Wald für alle Frühaufsteher, für die Spätaufsteher begann er sanft mit einem ausgiebigen Frühstück. Dann ging es meist im Wald weiter mit dem Bau eines Waldlagers, Abenteuerwanderung, schamanischen Ritualen, gemeinsames Musizieren und Tanzen UND Spielen. Das Spielen war immer sehr ausgelassen, sowohl die Erwachsenen konnten ihre kindliche, fröhliches Seite herauskehren, als auch die Kinder. Alle genossen es sehr, gemeinsam einfach zu spielen. Gemeinsam in Freude zu SEIN. Das war unser größtes Anliegen, dass jeder auf seine Weise dabei SEIN durfte, niemand zu etwas gezwungen war und dadurch sich alle angenommen und geschätzt fühlten. Eine runde Woche, in der auch Trauer und Wut ihren Platz hatten, aber doch immer wieder den Weg zur Freude und gemeinsamen Glück fanden.

Gedanken über den Tod


Die letzte Woche war in meinem Leben der Tod sehr präsent. Angefangen mit dem Tod von Anne Kann, einer Eutonieschülerin meiner Mutter, die über viele Jahre hinweg in der Neumühle zu Gast war und mit der ich mal mehr, mal weniger Kontakt hatte, dann der Tod zweier schöner Singvögel, die wir im Familienkurs mit einem Ritual gemeinsam im Wald der Erde übergaben bis hin zum Tod von Gerald Steinke (siehe Foto), einem Naikanlehrer, einer der prägensten westlichen Naikanlehrer, von dem ich in meiner Teeniezeit als jüngste Naikanschülerin viel lernen durfte.
Wir alle in der Neumühle, die Gerald kannten waren sehr bestürzt über seinen Tod, hatten wir zuvor nichts mitbekommen und es auch nur zufällig über eine email erfahren.
Der Tod berührt mich doch jedes Mal sehr tief, macht mich traurig und wehmütig, vor allem wenn Menschen unerwartet aus dem Leben verschwinden. Es ist mir, als ob der Tod diese Menschen einfach wegschluckt. Gerade noch da, plötzlich weg, unwiederbringlich, end-gültig. Auf der anderen Seite ist der Tod für mich reines Licht, was die Wesen heimholt in die große weite der Unendlichkeit, aus der wir alle kommen. Es ist etwas versöhnliches, auch wenn ich mir nun vorstelle, dass Gerald und mein Vater nun gemeinsam "auf der Himmelswiese" philosophierend spazieren können:) Eine kindliche Vorstellung, wer weiß, wie es wirklich ist, wenn der Tod kommt, wer weiß, ob es eine Reise gibt, einen Himmel und wie das Dasein dann ist? Wer weiß es denn wirklich? Jeder hat seinen Tod, sein Dasein, vielleicht gibt es gar nicht DEN Tod und DEN Himmel? Fragen über Fragen, die mir niemand beantworten kann, es gibt dafür keine Antwort. Aber die Fragen sind es, die unser Leben öffnen, um es ganz in uns aufnehmen zu können, damit wir leben, intensiv leben bis der Tod uns in eine andere Lebensform zurückholt.

Sonntag, 1. August 2010

Auf leisen Sohlen durch den Wald



So heißt unsere Familienwoche ab dem 9. bis zum 13.August unter der Leitung von André Hirschmann und mir, Marie-Gabriele Massa.
Ich freue mich schon sehr darauf, Familien in der Neumühle willkommen zu heißen und mit ihnen im Wald, Wiesen und hin und wieder im Haus zu arbeiten. Zu musizieren, zu spielen, zu lachen, zu sprechen und zu meditieren. Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit André Hirschmann, den ich sehr schätze und daher auch angefragt habe, mit mir den Kurs zu halten. Unter www.meditation-saar.de und www.neusehland-saar.de steht der Kurstext unter der Rubrik "Seminare".
Hier aber ergänzend zur Ausschreibung einpaar spontane Wortketten zum Kurs. Sie sollen ein bisschen die Athmosphäre wieder geben und Lust machen, auch teilzunehmen, einpaar Plätze sind noch frei.

Gemeinsam lachen
sich austauschen im Gespräch, im Spiel, in der Bewegung und in der Musik
im Wald, auf dem Feld,
am Lagerfeuer
Sonne, Mond und Sterne
nachsinnend
laut rufend
im See und im Boot
vegetarisches Bio-Essen und frisches Quellwasser, Edelsteinwasser
Gutenachtgeschichten und Klangmassagen
schurrend
spielend
Urlaub mit der Familie

Wieder da oder: die Macht der Gedanken


Wieder zurück aus dem Urlaub wurden wir herzlichst vom Zen-Sesshin unter der Leitung von Prof.Dr.Michael von Brück in Empfang genommen.
Am Sonntag,den 25.Juli hielt Michael von Brück einen Vortrag über die Kraft des Zen. Es kamen zahlreiche Besucher zum Sesshin hinzu. Leider konnte ich nur am Anfang dabei sein, da meine Tochter natürlich nciht so lange ruhig sitzen wollte und zuhören wollte. Aber den Anfang zu hören und nochmals über die Macht der Gedanken nach zu denken und wie wir mit diesen unsere Welt erschaffen bzw. gestalten, war wieder aufs Neue interessant und wichtig für mich. Der weitere Vortrag wurde von allen Zuhörern sehr geschätzt.

Samstag, 3. Juli 2010

Aus dem 24h Gebet


Es ist spät in der Nacht und ich komme aus dem 24h Gebet. Viele Lichter habenin meine Seele geschienen. Willi Fassbender bringt immer so schöne Blumen mit und dekoriert damit den Vorraum der Krypta. Dort ist die Energie einfach wohltuend, beinahe zärtlich und dort zu sein tut gut, baut auf. Das Gebet begann wie immer um 16.30 Uhr - trotz WM:) und geht bis Sonntag um die selbe Zeit. Also, wer spontan Lust und Zeit hat, kann vorbeikommen oder sich, egal wo er/sie ist, miteinstimmen und innerlich dabei sein mit seiner Aufmerksamkeit.
Die Athmophäre trägt und berührt das Herz. Viel haben wir gesungen und diesmal auch viel über "Gott und die Welt" gesprochen, uns ausgetauscht, wichtige Themen miteinander geteilt. Das Teilen ist für mich eine Form der Liebe. Vielleicht sogar die Wichtigste. Ich möchte meine Freude teilen, und noch vieles mehr, das Teilen macht mich glücklich. Auch das mit-teilen. Daher habe ich einen Text aus dem 24h Gebet mitgebracht und werde ihn hier mit den Lesern teilen. Willi Fassbender, der das Gebet leitet hat viele schöne Texte von Meister Eckhart gewählt und mitgebracht:

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
derbedeutendste Mensch immer der, der dir gegenüber steht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

und:

Gott ist immer in uns, nur wir sind selten zu Hause.

Urlaubszeit


Auch wenn ich gerade vor einpaar Wochen in Kur war, hindert mich dies nun nicht daran, den lang geplanten Urlaub doch in Anspruch zu nehmen und die nächsten drei Wochen (hurrrrraaa) weg zu sein UND leider auch keinen Blog zu schreiben. Ich hoffe, dass ich dann auch mit neuen Kräften nach Hause komme, denn nach der Kur ging es mir aufgrund einer Erkrankung wesentlich schlechter als vorher, daher bin ich nun trotz Kur oder vielleicht wegen der Kur sehr urlaubsreif und freue mich darauf.

Wer sich spontan entschließt, Urlaub in der Neumühle zu machen: es ist wunderwunderschön gerade, der See ist zum Baden angenehm war, der kühle Wald lädt ein zum Ausruhen und Kräfte tanken. Es ist herrlich bunt, voller Blumen, Blüten und Früchten.
Einfach mal im Sekretariat anrufen und nachfragen, wann Zimmer frei sind. Sie sind herzlich willkommen.

10 Jahre Klinikclowns oder: Die schönste Torte der Welt


Es hat nur indirekt mit der Neumühle zu tun, wenn die Merziger Clowns Geburtstag feiern. Wie? Ich bin Clown, bzw. Clownin und seit 7 Jahren im Clownsteam mit dabei. Am 1.Juli vor 10 Jahren haben die Klinikclowns am Merziger SHG Klinikum auf der Kinderstation angefangen zu arbeiten. Zu diesem Anlaß feierten wir mit einer traumhaften Torte, die meine Feundin Irina Graus (sfür uns gebacken hatte und von allen für ihre Frische und den Geschmack (neben dem Aussehen) gelobt wurde.
Ich bin glücklich, Clownin zu sein, und noch dazu ein Klinikclown. Er erfüllt mich mit großer Freude, einen Beruf zu haben, der mir viel bedeutet, bei dem ich Freude und Lachen schenken kann und dabei auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Was kann es im Beruf Schöneres geben? Ich bin dem Leben sehr dankbar dafür und meine Kollegen Henning Leidinger, durch den ich auf diesen Beruf gekommen bin.