Herzlich Willkommen

Liebe Leser,
hier findet ihr Einträge rund um die Neumühle und NeuSehLand. Dieser Blog ist als virtuelles Tagebuch für alle gedacht, die das Zentrum bereits kennen, als Ergänzung zu unserem Newsletter.
Wer es aber noch nicht kennt, lese bitte den Text über diesem Willkommenstext und http://www.meditation-saar.de/ , sowie http://www.neusehland-saar.de/


Montag, 5. April 2010

Christus ist auferstanden!


ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!

Diese Botschaft ist so unglaublich wie wunderbar. Das Licht besiegt den Tod, das Leben geht transzendiert auf einer anderen, lichtvolleren Stufe weiter. Trost und Freude, Heiterkeit und pure Lebensfreude empfinde ich jedes Jahr an Ostern.
Möge das Licht uns alle ergreifen und durchdringen, auf dass wir leuchtend und glücklich einander begegnen.
FROHE OSTERN!

PS.: Auch bei unseren Schafen gab es zu Ostern Tod und Geburt. Es kamen bisher noch weitere drei kleine, gesunde Lämmchen und am Ostersonntag leider auch eine Todgeburt, es war zu klein, zu schwach und war tod, als ich es auf der Wiese fand. Tod und Leben sind eins. Leben kann nur da wirklich lebendig sein, wenn wir uns der Allgegenwärtigkeit des Todes bewußt sind. Je mehr Leben ich an mich heranlasse, um so mehr Tod. Je weniger Leben, desto weniger lebe ich bereits im Leben. Welche Wahl habe ich also?

Samstag, 3. April 2010

Ostern in bunt


Gerade läuft der Osterkur mit Helge Burggrabe und meiner Mutter Eleonore Massa und während der Kurs unten in den Räumen tanzt und singt und sich auf die Osterliturgien einstimmt versorge ich meine kranke Tochter und habe es richtig ruhig. So aufregend eine Krankheit ist, aber einfach nur für sein Kind da zu sein ist für mich sehr meditativ und gut. Tag und Nacht, Zeit hat keine Dimension mehr. Man ist einfach da. Das ist schon etwas besonderes. Heute ging es ihr besser sodass wir Eier bunt malen konnten. Was für ein Spaß mit den ganzen Farben!
Gestern haben wir gemeinsam mit meinem Freund unsere Schalen für die Osterkerze gefertigt.
Mirjams Schale sah alle paar Minuten anders aus. "Stirb und Werde", das Motto von Karfreitag konnte ich da leibhaftig sehen. Während wir Erwachsenen mit unserer Schale bemüht waren und bemüht, dass sie schön une heil aussieht, hatte Mirjam viel Spaß damit zu gestalten und umzugestalten, wir würden sagen, es kaputt zu machen. Aber so nahm die Schale viele, viele verschiedenen Formen an. Die Freude des Schaffens und des Zerstörens kann man bei kleinen Kinder wunderbar beobachten, Stirb und Werde. Ja, das Leben ist auch nicht anders. Das ist das Leben, stirb und werde.
Frohe Ostern wünschen wir alle aus der Neumühle und eine freudige Auferstehung heute Nacht!

Dienstag, 30. März 2010

Einladung zum 24h Gebet


Am kommenden Gründonnerstag findet wieder ein 24h Gebet statt. Unser Vereinsmitglied Willi Fassbender begleitet es wieder und einige andere Vereinsmitglieder werden auch dabei sein. Das Gebet ist offen für alle, die sich gerne in die kraftvolle Stille setzen und sich der Heilung des Gebetes öffnen möchten. Jeder ist eingeladen, eigene Texte und Lieder mitzubringen und sie mit allen zu teilen. Es wird Zeiten der Stille und Kontemplation geben und Zeit der Lieder und des gemeinsamen Singens. Die Athmosphäre, die im 24h Gebet entsteht ist geprägt von heiterer Offenheit und zugleich tiefer Innerlichkeit und Stille. Beginn ist um 16.30 Uhr und am nächsten Tag schließt das Gebet wieder um 16.30 Uhr. es wird im Vorraum der Krypta stattfinden, einem besonderen kraftvollen Ort. Wer nicht anwesend sein kann, kann aber wie jedes Mal, innerlich in der Meditation dabei sein und das 24h Gebet auf diese Weise mittragen. So haben einige das letzte Mal von vielen verschiedenen Orten teilgenommen, was mich sehr berührt hat.

"Möge die Kraft der Stille das stärken, was in uns den Frieden erhält" (aus: Friedenslieder von Casi Eisenbarth)

Mein Namenstagsgeschenk: die ersten Lämmchen!

Seit Tagen will ich bloggern und komme erst jetzt dazu. Daher noch ein kleiner Blog zur letzten Woche.
Am 25.März, Maria Verkündigung, dem Tag als Maria Besuch vom Erzengel Gabriel bekam, ist mein Namenstag (Marie-Gabriele) und als besonderes Geschenk wurden am vergangenen Donnerstag, eben, am 25.März die ersten beiden Lämmchen gesund und munter geboren. Unser Flaschenkind mit dem Namen Schätzchen, welches wir vor einige Jahren groß gezogen haben hat die ersten Zwillinge bekommen. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine besondere Freude, wenn die kleinen Schafe zur Welt kommen. Meine Tochter Mirjam war ganz begeistert und hat beide genau beobachtet.
Wir feiern jedes Jahr auch die Namenstage, weil dies neben dem Geburtstag auch ein wichtiger Tag ist. Für mich ist es der Tasg, an dem ich mich besonders innerlich gründe und vertiefe,in Meditation und Gebet, aber auch im Feiern mit den mir sehr Vertrauten.

Dienstag, 23. März 2010

Abschluss Eutoniepädagogin

EUTONIE AUSBILDUNGSGRUPPE 2007 - 2010



Wow, ich bin mit der Eutonieausbildung fertig und mit mir neun andere SchülerInnen. Siehe Foto. Am vergangenen Wochenende ging die 2,5 Jahre dauernde Ausbildung zum Eutoniepädagogen nach Eleonore Gottfried-Massa zu Ende. Ein bisschen traurig bin ich schon gewesen. Werden wir uns so in dieser Konstellation wiedersehen? Das Eutonieren und das Unterrichten macht mir großen Spaß. Wobei, Spaß, das Wort ist nicht ganz passend, zu tief sind für mich die Erfahrungen, die ich in der Eutonie erlebe, und die andere erleben. Zu essentiell und elementar die Prozesse, die durch die Eutonie losgetreten werden können und durch die man auf seinem Weg weiterkommt. Hier in Form von kleinen Fotos ein paar Einblicke in das letzte Wochenende. Die Eutonieausbildung schloss am Wochenende und die Ausbildung in Kum Nye mit Matthias Steurich begann, ein schöner Zu-Fall.
Fotos: Unsere Lehrerin: Eleonore Gottfried-Massa, herzliche Zeugnissvergabe und in der Pause, typisch für Eutonieübende: die Flasche Wasser immer griffbereit
und letztes Foto: Was die Zukunft wohl bringen mag? Ein Ausblick

Mittwoch, 17. März 2010

Das Haus füllt sich


Heute Abend kam schon mal die erste Gruppe ins Haus. Ein freudiges Hallo in sämtlichen Ecken drinnen und draußen war zu hören und fröhliche Menschen, die im Spaziergang die Umgebung im Frühlingswind genossen. Es kam die Ausbildungsgruppe für Kum Nye (tibetisches Heilyoga) mit Matthias Steurich und morgen wird früh morgens eine Gastgruppe mit André Hirschmann beginnen, abends dann der letzte Teil der Eutonieausbildung mit meiner Mutter, Eleonore Massa. Das Haus wird dann vom ersten bis zum letzten Zimmer gefüllt sein, ein ganzes, langes Wochenende. Das ist schön, dafür ist es ja auch da. Alle drei Gruppen werden sich sicher gut ergänzen und beflügeln. Ich freue mich darauf. Es war heute schon schön, durch den Wald zu gehen, und viele liebe Menschen wiederzusehen, die erst vor Kurzem im Orientierungsseminar dabei waren und sich nun freuen, wieder hier zu sein. Es ist immer wieder wie eine Großfamilie, zum mindest für einige Tage.

Montag, 15. März 2010

Friedenslieder


Am Sonntag um 15 Uhr standen Casi Eisenbarth und ich in der Bibliothek und warteten auf Gäste zu unserer Veranstaltung "Gemeinsam Friedenslieder singen". Casi hat die letzten Jahre viele frische und meditative Friedenslieder hier in der Neumühle im Haus am See komponiert. Daraus ist eine bunte Sammlung geworden, die ich mit Tänzen und Gebärden, sowie Bodypercussion ergänzt habe. Anfang des Jahres haben wir die Lieder in einem Studio aufgenommen und es entstand eine schöne CD, nun bin ich an der Reihe und erarbeite gerade ein Heft mit den Tanzbeschreibungen. Am 11. September werden wir erstmalig diese Sammlung an Friedesliedern und -tänzen in einem Tagesworkshop vermitteln. Mehr dazu steht auf unserer Homepage: www.meditation-saar.de
Es kamen leider nicht so viele Leute, aber immerhin einpaar und mit denen haben wir schön gesungen und getanzt und ganz zum Schluss Segenswasser in den Teich geschüttet, damit sich der Frieden im Wasser überall hin verteilt: vom Teich in den Bach, vom Bach in den Fluss, ins Meer, in die Athmospähre,........ und dabei gesungen: "Shalom, shalom, Friede komm!"
Ich hoffe und wünsche mir, dass wir beim nächsten Singen mindestens doppelt so viele Leute sind und viele Kinder dabei sind, die die Friedensgedanken mit ihren Stimmen begleiten.