Herzlich Willkommen

Liebe Leser,
hier findet ihr Einträge rund um die Neumühle und NeuSehLand. Dieser Blog ist als virtuelles Tagebuch für alle gedacht, die das Zentrum bereits kennen, als Ergänzung zu unserem Newsletter.
Wer es aber noch nicht kennt, lese bitte den Text über diesem Willkommenstext und http://www.meditation-saar.de/ , sowie http://www.neusehland-saar.de/


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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Oh Du be-sinnliche Zeit!

Gerade lese ich den Newsletter von Publik- Forum und ich möchte auch hier auf die Allianz für den freien Sonntag werben. http://allianz-fuer-den-freien-sonntag.de/
Es stimmt, sollte es nicht wenigstens einen Tag in der Woche geben, an dem unser Leben nicht von Konsum geprägt ist. Wir müssen doch nicht auch noch am Sonntag rumhetzen und einkaufen. Das ging doch auch früher von Montag bis Samstag. Wir sollten uns alle im Advent damit beschenken, ihn so ruhig wie möglich zu gestalten. Wenn ich nicht einkaufen will, muss die Verkäuferin auch nicht im Laden sein, sondern kann mit ihrer Familie gemütlich Plätzchen backen.
Hierzu ein Text aus einem Winter-Clownslied von mir:

Winterzeit
Es ist Winterzeit hurra, Winterzeit, Zeit für Gemütlichkeit, Winterzeit hurra, Zeit für Gemütlichkeit?
Ich sitz am Kamin, die Katze liegt auf meinem Bauch, ich les in meinem Lieblingsbuch, das Feuer knistert und knackt. Hmmmmmmmmmmm
Es ist Winterzeit hurra, Winterzeit, Zeit für Gemütlichkeit, Winterzeit hurra, Zeit für Gemütlichkeit?

Draußen färbt sich der Himmel violett, orange und rot.
Meine Mama sagt dann immer, das Christkind, das backt Plätzchen wieder....Hmmmmmmmmmmm!

Es ist Winterzeit hurra, Winterzeit, Zeit für Gemütlichkeit, Winterzeit hurra, Zeit für Gemütlichkeit?

Montag, 12. Oktober 2009

zu VIEL

Ständiges Wollen, überflutenes Verlagen, den Tag zu bezwingen und ihm 25 Stunden von seinen 24 abzuringen, um alles zu schaffen, was man sich vorgenommen hat.
Zu Viel, immer zu viel, zu tun, wie soll ich das nur schaffen? Es ist einfach zu viel. Bin ich allein, oder ist es nicht so, dass es (fast) allen so geht? Ich möchte zur Kassiopaja werden, der Schildkröte, die ohne Hast und Eile weite Strecken und Hindernisse bewältigt, die über der Zeit steht. Frei von Zeit und Raum. ISt das möglich in einer Welt, die naturgemäß von Zeit und Raum bestimmt ist? Mal sehen.

Montag, 24. August 2009

Wahre Heldinnen und Helden

Letzte Woche kam ich zufällig mit dem Vater einer früheren Freundin von mir aus der Grundschulzeit ins Gespräch. Er erzählte mir, ja, die drei Kinder seien schon lange aus dem Haus. Dafür haben sie nun die Oma als Pflegefall bei sich und einen weiteren Verwandten mit Downsyndrom. Die Eltern meiner Schulfreundin sind langsam auch nicht mehr so ganz neu, Ende Sechzig. Ich habe wirklich große Hochachtung vor den Menschen, die Tag für Tag und Nacht für Nacht für ihre Verwandten da sind und auch fähig sind, diese zu pflegen. Jede Nacht müssen sie zweimal raus. Junge Eltern laufen oft auf dem Zahnfleisch, weil sie wenig Schlaf bekommen, ich ja auch, aber sie sind jung und die Babies sind nur eine gewisse Zeit nachtraubend. Ein älterer Mensch hingegen oder ein Mensch mit Behinderung ist meistens über einen viel größeren, nicht absehbaren Zeitraum von der Pflege anderer abhängig. Für mich sind diese Menschen Helden. Von außen sieht das niemand, sie arbeiten still und unscheinbar und es ist bestimmt nicht leicht, dieser Aufgabe immer gerecht zu werden und sich dabei auch nicht zu vergessen. Für mich sind dies wirklich menschliche HeldInnen. Es ist so wichtig, dass es diese Menschlichkeit unter uns, für uns und mit uns gibt.